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Raus aus der Schublade


Als ich zu unserem Treffen erscheine, finde ich Rockmusiker Ali Khan nicht hinter seinem Schlagzeug. Er sitzt an seinem Schreibtisch des SwiftAlarm! Headquarters in München und raucht genüsslich eine Zigarette, während wir über seine RockAgainstRape Initiative plaudern.

Ali, Sie arbeiten hier bei einem Start-up, das Frauen vor Vergewaltigung schützen will. War RockAgainstRape deren Idee und Sie halten nur den Kopf hin?

RockAgainstRape ist ganz allein meine Idee. Als CEO des Unternehmens beschäftigt man sich naturgemäß intensiv mit dem Thema Gewalt an Frauen beziehungsweise Vergewaltigung. Ich habe mit der Initiative meine ganz persönliche Verbindung zum Thema geschaffen. Seit fünfzig Jahren mache ich jetzt schon Rockmusik und Kabarett – aber niemand stellt sich hin und sagt laut etwas dazu, das Thema ist verdammt und vielen Betroffenen zu heikel, um es öffentlich zu machen. Jetzt mache ich das. Mit RockAgainstRape will ich denen eine „laute Stimme“ geben, die traumatisiert sind, nicht gehört werden. Was ist die Intention hinter der Verbindung von Rock und Vergewaltigung?

Ich wollte das Thema aus der Schublade holen. Dieses verschämte, im Geheimen darüber sprechen... Nein! Es muss laut darüber diskutiert werden, da bietet sich Rockmusik einfach an. Wie hat sich die Idee entwickelt? Im März dieses Jahres hatten wir in kleiner Runde ein Gründungsfest, nur der harte Kern. Dann haben mein Sohn Nepo Fitz, ein befreundetes Model und ich ein Konzert im Circus Krone zum Anlass genommen, dem Thema eine Bühne zu geben. Im Oktober folgte dann das erste, offizielle RockAgainstRape Konzert in der Münchner Nachtkantine mit einem tollen Lineup.

Butter bei die Fische: Wie war es? Für mich war das Konzert ein sichtbarer Beweis dafür, dass es Musiker gibt, die gerne ihre laute Stimme gegen Vergewaltigung zur Verfügung stellen, dass RockAgainstRape den richtigen Nerv trifft.

Ihr Fazit?

Obwohl ich es irgendwie erwartet habe, war ich trotzdem überrascht, wie selbstverständlich Musiker das in sich tragen, sie haben das Thema wunderbar und ergreifend, gleichzeitig unaufgeregt umgesetzt. Man hat es immer mitschwingen hören – aber in einer positiven Form, sodass es die Zuschauer erreicht hat, in ihrer Mitte Platz gefunden hat. Besonders bewegend war eine selbst betroffene Frau, die auf der Bühne über ihr Schicksal gesprochen hat, sich vor dem Publikum geoutet hat. Es war das größte Geschenk, was sie der Initiative machen konnte.

Wie geht es jetzt weiter?

Nach dem Konzert ist erst mal ein Sampler geplant. Dann wollen wir international Fuß fassen. Es ist ein gutes Zeichen, dass uns Paul Rose, einer der besten Gitarristen der Welt, ohne mit der Wimper zu zucken noch vier weitere Konzerte zugesagt hat. Abgesehen davon gibt es viele Privatpersonen und Musiker, Kabarettisten und Betroffene, die sich bei mir gemeldet haben, ihre Hilfe und Unterstützung angeboten haben. Die werden wir einbinden – in unterschiedlichsten Formen wie weiteren Konzerten oder Auktionen – um weiter Opfern zu helfen.

Danke an alle Musiker, freiwillige Helfer (wie Anita Kiefl, Michael Kayal, Christof Böhm, Royal Fleet, u.v.a.) und Unterstützer bei RockAgainstRape. Ein besonderes Dankeschön gilt Dr. Rudolf King, Erfinder von SwiftAlarm! und Sponsor der Veranstaltung. Foto: Holger Enghardt

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